Wahl in Baden-Württemberg: AfD-Frohnmaier ist ein Fake-Kandidat Die AfD könnte in Baden-Württemberg historische Ergebnisse erzielen, wie Umfragen zeigen. Die Rechtsrandpartei könnte bei 18 Prozent liegen, was deutlich über dem vorherigen Wert von 9,7 Prozent liegt. Dieser Erfolg könnte sich besonders in der Region um Stuttgart manifestieren, wo die Partei ihre Stärke aufbauen will. Ein zentraler Fokus der Wahlkampagne ist Markus Frohnmaier, der als „Ministerpräsidentenkandidat“ präsentiert wird. Frohnmaier, 35 Jahre alt, ist jedoch nicht auf der Wählerliste der 7,7 Millionen Wahlberechtigten in Baden-Württemberg verzeichnet. Die AfD hat ihn als Fake-Kandidaten aufgestellt, um ihn in der Öffentlichkeit präsentieren zu können, ohne tatsächlich zur Wahl zu stehen. Dieses Vorgehen ist für die Partei strategisch sinnvoll, da in Baden-Württemberg auch jemand zum Regierungschef gewählt werden kann, der nicht im Landtag sitzt. Frohnmaier ist bereits Bundestagsabgeordneter und hat seine Karriere weit außerhalb der Landespolitik verbracht. Frohnmaier gilt als umstrittener Politiker. Er war lange mit dem Etikett „Russland-Nähe“ versehen, da er enge Kontakte zu Moskau unterhielt. Berichte beschrieben ihn als „unter absoluter Kontrolle“ stehenden Abgeordneten, der in Kreml-Dokumenten erwähnt wurde. Zudem standen seine Ehefrau, eine russische Journalistin, und andere Vertrauten in Verbindung mit Kreml-treuen Rechtsaußen. Frohnmaier war zudem eng mit Alice Weidel, der Parteichefin der AfD, verbunden. Er war ihr Sprecher und Büroleiter und führte deren Landesverband in Baden-Württemberg. Zudem hatte er eine Schlüsselrolle bei den Kontakten zur Trump-Gruppe in den USA. Seine Karriere ist von einer starken Förderung durch die Partei geprägt.#markus_frohnmaier #afd #baden_wurttemberg #alice_weidel #trump_group
