Weiche Landung nach dem Mainzer Fall im Europacup? Mainz 05 hat nach einer überraschenden Ausbeute in der Conference League eine Reaktion von seiner Mannschaft erwartet, doch die Europareise brachte den Bundesliga-Club trotz des frühen Ausfalls finanzielle und reputative Vorteile. Trainer Urs Fischer betonte, dass die Stimmung in der Mannschaft gedämpft sei, da das Spiel "seine Spuren hinterlassen" habe. Der Coach verwies auf eigene Verantwortlichkeiten für die Schwächen im Rückspiel gegen Racing Straßburg, das mit einer 0:4-Niederlage endete. Dennoch sieht Fischer in der Europareise eine Chance, das Saisonende "weich" zu gestalten, da die Rheinhessen in der Bundesliga noch 33 Punkte benötigen, um den Klassenverbleib perfekt zu machen. Die Europareise war für Mainz 05 ein Abenteuer, das sich nach der überraschenden Niederlage am Donnerstagabend beendete. Obwohl das Team im Hinspiel mit einem 2:0 die ersten Punkte erzielte, war es im Rückspiel chancenlos. Sportvorstand Christian Heidel betonte, dass sich die Mannschaft trotzdem über einen positiven Effekt für das Portemonnaie und das Image freuen kann. Es ist die erste Bundesliga-Mannschaft, die bis ins Viertelfinale der Conference League vorgestoßen ist, und die Reise brachte nicht nur sportliche Erfahrungen, sondern auch finanzielle Gewinne. Die Einnahmen aus den zehn Conference-League- und zwei Qualifikationspartien summieren sich auf 16 Millionen Euro, wovon der FSV einen Gewinn von zehn Millionen Euro erwartet. Die Einnahmen setzen sich zur Hälfte aus Marketing-Erlösen und Ticketverkäufen sowie zur anderen Hälfte aus UEFA-Prämien zusammen. Die Reise war auch für die Fans ein Highlight: Mit einem Zuschauerschnitt von 31.000 war Mainz der klare Zuschauer-Krösus, deutlich vor Straßburg (26.111).#mainz_05 #urs_fischer #conference_league #silvan_widmer #christian_heidel