Kritiker fordern Bankplatz für Leroy Sané: Nagelsmann verteidigt Offensiv-Star Leroy Sané (30) hat sich nach einem 7:1-Sieg gegen Curaçao erneut in der Kritik. Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) lehnte öffentliche Vorwürfe gegen den Offensiv-Star ab und betonte, dass die Kritik nach dem Spiel unangemessen sei. Während der Pressekonferenz vor dem WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste erklärte Nagelsmann, dass er die Spieler nicht zu sehr penetriere und die Kritik in dem Ausmaß, wie sie nach dem Curaçao-Spiel aufkam, nicht gerechtfertigt sei. Der Trainer versicherte, dass Sané nicht gestört sei, und kritisierte, dass über seine Spieler „so etwas geschrieben wird“. Die Kritik an Sané begann bereits nach dem WM-Auftakt, bei dem der Spieler die Note 3 in der BILD-Beurteilung erhielt. Zuvor hatte er im Testspiel gegen die USA (2:1) eine BILD-Note 2 erhalten. Nach dem 7:1-Sieg gegen Curaçao sah man ihn als Wackelkandidaten, und einige Kritiker forderten sogar einen Bankplatz für das WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste. Nagelsmann entgegnete, dass Sané in der Vergangenheit oft als „Wackelkandidat“ abgeurteilt wurde, weil man ihm lange Zeit nicht genug Fleiß attestiert habe. Doch in dem Spiel gegen Curaçao habe er „absolut gemacht“, was er müsse. Der Bundestrainer verwies auf ein psychologisches Phänomen: „Wenn man einen Menschen irgendwann in einer gewissen Schublade hat und ihn charakterisiert, wird alles, was man ansatzweise in diese Richtung sieht, um ein Vielfaches schlimmer bewertet.“ Er betonte, dass Sané in seiner WM-Planung weiterhin eine zentrale Rolle spiele und dass er auch gegen die Elfenbeinküste von Beginn an auf dem Platz stehen werde.#curacao #bundesliga #julian_nagelsmann #leroy_sane #elfenbeinkueste
