AfD Vetternwirtschaftskontroversen um Markus Frohnmaier: Familie und Wahlkampfmanagerin im Fokus Markus Frohnmaier, Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, gerät erneut in die Schlagzeile, nachdem t-online-Recherchen eine weitere Beschäftigung von Familienmitgliedern im Parteiapparat enthüllten. Laut den Berichten erhielt sein Vater 2025 einen Arbeitsvertrag bei Diana Zimmer, der damals in den Bundestag eingezogen war. Zimmer ist zudem Frohnmaiers Wahlkampfmanagerin und Mitglied des Landesvorstands. Die Affäre um die Familienverbindungen in der Partei setzt die AfD-Spitze unter Druck, da sie bereits zuvor Vorwürfe gegen Frohnmaier wegen der Beschäftigung seiner Ehefrau und Schwester bekannt waren. Die Skandalentwicklung begann mit der Enthüllung, dass Frohnmaiers Ehefrau als Büroleiterin bei Johann Martel, einem AfD-Bundestagsabgeordneten, angestellt war. Danach berichtete "Politico" im Podcast "Inside AfD", dass Frohnmaiers Schwester in den 2010er-Jahren bei Harald Pfeiffer, einem ehemaligen Landtagsabgeordneten, beschäftigt war. Alle Beteiligten stammen aus dem Landesverband Baden-Württemberg, was die Vorwürfe um Vetternwirtschaft verschärft. Frohnmaier selbst kommentierte die Angelegenheit mit der Aussage, er könne sich nicht zu Beschäftigungsverhältnissen anderer Personen äußern. Diana Zimmer betonte, sie wolle sich nicht zu Personalangelegenheiten ihres Büros äußern. Die Affäre wirft Fragen auf, insbesondere wegen der engen Verbindung zwischen Zimmer und Frohnmaier. Die 28-jährige Abgeordnete, die 2024 in den Landesvorstand und 2025 in den Bundestag einziehen konnte, organisiert für Frohnmaier und den Landesverband den Wahlkampf. In der Partei wird ihr schneller Aufstieg auf ihr Verhältnis zu Frohnmaier zurückgeführt.#markus_frohnmaier #diana_zimmer #baden_wrttemberg #afd #landtagswahl
