William Bøving: Kein Vorwurf – Konkurrenz behindert Karriere? William Bøving hat wohl nicht mit der Entwicklung im 1. FSV Mainz 05 gerechnet. Nach einem starken Start in der Bundesliga, als er nach dem Amtsantritt von Trainer Urs Fischer in der Startelf stand und sogar einen Assist erzielte, spielte der 23-Jährige in den folgenden zehn Partien nur noch zwei Mal kurz als Joker mit. Vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VfB Stuttgart (7. März, 15:30 Uhr) erklärte Fischer, wie er die Situation des Offensivspielers bewertet. Der Trainer betonte, dass es bei Bøving keine Defizite gebe. „Ich kann ihm eigentlich keinen Vorwurf machen. Er gibt im Training immer sein Bestes“, sagte Fischer. Die begrenzten Einsatzzeiten seien nicht auf mangelnde Leistung zurückzuführen, sondern auf die starke Konkurrenzsituation im Kader. „Die anderen Spieler machen es einfach gut. Dann sehe ich mich nicht veranlasst, etwas zu verändern“, erklärte der Coach. Fischer beobachtete, dass Bøving weiterhin versuche, sich durch Trainingseindrücke für mehr Spielzeit zu empfehlen. „Er versucht, seinen Job zu machen, bestmöglich abzuliefern und sich interessant zu machen, damit er mehr Minuten bekommt“, so der Trainer. Angesichts der großen Kadergröße von 33 Spielern sei es jedoch nicht möglich, für alle regelmäßig Einsätze zu gewährleisten. „Bei einem Kader dieser Größe werde ich es nicht hinbekommen“, gestand Fischer ein. Der Trainer betonte, dass die Situation vor allem auf die guten Leistungen der anderen Spieler zurückzuführen sei. „Es muss nicht immer etwas Negatives sein.“ Die Statistik zeigt, dass Bøving in den letzten vier Spielzeiten durchschnittlich 2.372 Minuten (78%) gespielt hat, während andere Spieler bis zu 2.688 Minuten (88%) absolvierten. Fischers Kader ist mit 33 Spielern besonders groß, was die Auswahl auf die Plätze erschwert.#bundesliga #william_boving #1_fsv_mainz_05 #urs_fischer #vf_b_stuttgart
